Schloss Cecilienhof ist das letzte Schlossbau der Hohenzollern und wurde unter Kaiser Wilhelm II. für seinen Sohn Kronprinz Wilhelm und dessen Gemahlin Cecilie, aus dem Haus Mecklenburg-Schwerin, errichtet.
Bekannt geworden ist Cecilienhof als Tagungsort der Potsdamer Konferenz, die hier vom 17. Juli bis 2. August 1945 stattfand. Regelmäßig finden Führungen durch das Schloß statt. Zu Fuß errreichen Sie das Schloß in ca. 10 min von Ihrer Ferienwohnung aus.

Das Marmorpalais entstand seit 1787 für Friedrich Wilhelm II. nach Plänen Carl von Gontards. Der Innenausbau mit seiner frühklassizistischen Einrichtung wurde jedoch erst weit nach dem Tod des Königs (1797) im Jahre 1845 beendet. Der Konzertsaal, das angrenzende Vorzimmer und das orientalische Kabinett gehören zu den bedeutenden Raumschöpfungen von Carl Gotthard Langhans, der nach Gontard die Bauleitung übernommen hatte. Der Grottensaal, der Konzertsaal und die Wohnräume des Königs sind prachtvoll mit Intarsien, Seidenbespannung, Stukkaturen, Marmorkaminen, Gemälden und Kunsthandwerk
ausgestattet. Herausragend ist die kostbare englische Wedgewood-Keramik. Das Marmorpalais befindet sich in ca. 15 min Entfernung, Sie können es von Ihrem Ferienhaus aus auf der anderen Seite des Heiligen Sees sehen.

Das Belvedere wurde im Auftrag von Friedrich Wilhelm IV. zwischen 1847 und 1863 auf der höchsten Erhebung Potsdams, dem Pfingstberg, erbaut. 1999 wurde es in das Weltkulturerber der Unesco aufgenommen. Vom Belvedere aus hat man einen Wundervollen Ausblick bis zum Berliner Fernsehturm. Von Ihrer Ferienwohnung aus können Sie es bei einem Spaziergang in ca. 30 min erreichen. Auf dem Weg können Sie in dem mit der „Potsdamer Gastlichkeit“ ausgezeichneten Restaurant „Am Pfingstberg“ einkehren.

www.restaurant-pfingstberg.de

Dieses legendäre Bauwerk gilt als das Meisterstück des friderizianischen Rokoko. König Friedrich II. wollte hier „Ohne Sorgen“ (Sans Souci) zurückgezogen leben. Nach den Skizzen und Entwürfen von G. W. v. Knobelsdorff wurde das Schloss zwischen 1745 und 1747 errichtet.

Das Chinesische Teehaus, in früherer Literatur auch „japanisches“ Teehäuschen genannt, wurde 1754-57 vom Architekten Johann Gottfried Büring erbaut. Die Dächer der Vorhallen werden durch vergoldete Palmen aus Sandstein getragen. Um diese Palmen gruppieren sich unter anderem die teetrinkenden Chinesen. Diese Gruppe und die Geigenspielerin schuf der Künstler Johann Gottlieb Heymüller. Die restlichen Figuren wurden von dem Künstler Johann Peter Benkert erschaffen. Das Innere des Pavillions ist mit chinesischer Malerei, feinstem chinesischem Porzellan und einigen Möbelstücken ausgeschmückt.

„Holländisches Viertel“, als Quartier für Einwanderer aus den Niederlanden von Friedrich Wilhelm I. geschaffen. In vier Karrees geteilt; bestand es aus 134 Traufen- und Giebelhäusern aus rotem Backstein im holländischen Stil (davon noch 128 erhalten), die 1732-34 von dem holländischen Zimmerermeister Jan Boumann und holländischen Bauleuten errichtet wurden. Sie waren die ersten, die der Einladung „Friedrich Wilhelm I.“ folgten und nach Potsdam übersiedelten. Die Spezialisten sollten auch helfen, die Sümpfe vor den Toren Potsdams trockenzulegen. Viele Gebäude wurden derzeit schon liebevoll restauriert, teilweise das Viertel zur „Souvenir-Meile“, mit kleinen Cafés, Weinstuben und Restaurants umgestaltet.

Die Glienicker Brücke verbindet Potsdam mit Berlin. Zu Zeiten des Kalten Krieges diente sie zum Austausch von Agenten der Geheimdienste und von politisch Inhaftierten der damaligen DDR; nach der Wende ist sie ein echtes Wahrzeichen der deutschen Einheit geworden. Sie erreichen die Brücke zu Fuß in ca. 10 min.

Das 1826/27 in russischer Holzblockbauweise von Handwerkern unter der Aufsicht des Hauptmanns Snethlage errichtete Gebäude, erhielt seinen Namen nach dem russischen Zaren Alexander I. Dieser erteilte 12 russischen Sängern nach dem napoleonischen Feldzug die Erlaubnis in Potsdam bleiben zu dürfen und für diese wurde die Kolonie Alexandrowka gebaut.
Die Gartenanlage ist in der Form eines Andreaskreuzes mit russisch orthodoxer Kapelle angelegt.

Der Architekt Gottfried Böhm entwarf ein fünfgeschossiges Theatergebäude mit schalenförmigen Dächern nach dem Vorbild des Sydney Opera House, die wie drei große Hutkrempen weit in das Ufer der Havel hineinzuragen scheinen. Ein alter Gasometer, der von einer Gasanstalt übrig geblieben war, ist in die Architektur integriert und dient jetzt als Hof mit Wirtschaftsräumen. Beton und Glas sind die Materialien, die das Bauwerk charakterisieren. Im Großen Saal ist für max. 480 Zuschauer Platz.
Das Theater befindet sich in ca. 25 min Entfernung, falls Sie es zu Fuß erreichen wollen.

www.hot.potsdam.de

Nur ein paar Schritte vom Schloss Sanssouci entfernt liegt das Krongut Bornstedt, einst Landsitz der preußischen Krone. Seit 2002 erstrahlt das aufwändig restaurierte Krongut wieder in seinem alten Glanz. Für kulinarische Genüsse sorgen das Hof-Brauhaus, die Weinscheune Habel, die Königliche Hofbäckerei und das Café Victoria. Brandenburger Handwerker und traditionelle Manufakturen zeigen Ihre Kunst und bieten Ihre Waren zum Verkauf an. Hut- und Putzmacher, Zinngießer, Weber, Goldschmiede, Hofuhrmacher, Keramiker und Kerzenmacher sind hier vertreten. In der Glashütte „Johann Kunckel“ kann dem Glasmacher zugeschaut werden.
Auf den Internetseiten finden Sie einen Überblick, die Kontaktdaten und den aktuellen Veranstaltungsplan.

www.krongut-bornstedt.de

Zu den elementarsten Gestaltungsmitteln der Gartenarchitektur gehörten in den fürstlichen Parkanlagen die Wasserspiele, Fontänen und Brunnenrondelle. Unter dem genialen Gartenarchitekten Peter Joseph Lennè wurden im Park Sanssouci zahlreiche Objekte der Wasserkunst installiert.

Um die benötigten riesigen Wassermengen heranzuschaffen, errichteten in den Jahren 1841/42 L. Persius und Diebitsch an der Neustädter Havelbucht als Pumpenwerk ein Dampfmaschinenhaus. Imposant ist die Wahl des äußeren Erscheinungsbildes in Gestalt einer prächtigen Moschee. Vorbild waren die maurischen Gebetshäuser Spaniens. Das Minarett diente als Schornstein.

Die von Borsig gebaute Dampfmaschine pumpte bis 1894 das Wasser in das Becken auf dem Ruinenberg. Von dort aus wurden die Fontänen im Park gespeist. Seit 1977 drücken zwei neue Elektropumpen das Havelwasser auf den Ruinenberg.

Das einzige aus der Zeit der zweiten barocken Stadterweiterung erhaltene Tor ist das Jägertor. Es wurde 1733 errichtet und liegt heute auf dem Mittelstreifen der Hegelallee, der prächtigsten Straße der Potsdamer Innenstadt. Hinter dem mit Jagdszenen verzierten Tor beginnt die Jägerallee, die einst zur kurfürstlichen Fasanerie führte.

Park und Schloss Babelsberg wurde 1833 als Sommersitz für den späteren Kaiser Wilhelm I. in der reizvollen Hügellandschaft an der Havel im neogotischen Stil nach Plänen Karl Friedrich Schinkels errichtet. Den großflächigen Park gestalteten Peter Joseph Lenné und Fürst von Pückler-Muskau als englischen Landschaftsgarten am Havelufer. Um das Schloss Babelsberg gruppieren sich Terrassen mit Mosaiken, Teppichbeeten, Plastiken und Brunnen. An die Terrassen schließt sich der Pleasureground
mit dem Goldenen Rosengarten, dem Rondell an der Gotischen Fontäne und den mit farbigen Tonziegeln gefassten Blumenbeeten an. Spazierwege bieten Aussicht auf die Havelseen und die Potsdamer Stadtsilhouette und führen zum 1853-56 erbauten Flatowturm.
Bei einem Spaziergang erreicht man den Babelsberger Park in ca. 30 min von Ihrer Ferienwohnung aus.